Stadtnatur.Info

… ein ganzheitliches Tier und Naturschutzprojekt für freilebende Tiere im urbanen Lebensraum

Der urbane Lebensraum ist die letzte Zuflucht für viele Tierarten, deren eigentliche Lebensräume durch Land- und Forstwirtschaft zerstört werden. Immer mehr Wildtierarten versuchen, sich in den Städten anzusiedeln. Auch für verschiedene verwilderte Haustierarten ist die Stadt der einzig mögliche Lebensraum. Sie müssen sich anpassen um zu überleben, wofür sie einen Teil ihrer Verhaltensmuster ändern und neue Fähigkeiten entwickeln.

Dieser Prozess ist mit vielen Gefahren und Schwierigkeiten für sie verbunden: Sie müssen lernen, mit einer fremden Umgebung und einem anderem Nahrungsangebot zurecht zu kommen und werden mit einer Vielzahl von bisher unbekannten Feinden und Gefahren konfrontiert. Dementsprechend geraten auch viele dieser Tiere in Not und sind auf unsere Hilfe und unsere Unterstützung angewiesen.

Um richtig helfen und Konflikte vermeiden zu können, müssen wir diese Tiere, als oberste Priorität, kennen und verstehen lernen. Nur die für das jeweilige Tier individuell richtige Hilfe und Unterstützung kann wirklich helfen. Die meisten Ängste und Konflikte zwischen Mensch und Tier entstehen durch Unwissenheit und Missverständnisse und könnten sich vermeiden lassen.

Die umgreifende Zerstörung der Lebensräume für Tiere – außerhalb und in unseren Städten selbst – wurde und wird von Menschenhand verursacht. Die nun verwilderten Haustiere wurden zuvor von Menschen gezüchtet oder importiert und dann sich selbst überlassen. Deshalb sind wir Menschen für diese Tiere verantwortlich, die nun, um zu überleben und ihre Art zu erhalten, den städtischen Lebensraum mit uns teilen müssen.

Unter der Adresse www.stadtnatur.info werden möglichst umfassende Informationen über Flora und Fauna im urbanen Lebensraum zu finden sein.

Tierportraits werden Informationen über Eigenarten, Lebensräume und Bedürfnisse vieler tierischer Vertreter der Stadtnatur liefern. Es wird darüber hinaus einen kalendarisch aufgebauten Teil geben, der übersichtlich über Paarungszeiten, Nist- und Jungtiersaison, Winterschlaf und vieles mehr informiert und zeigt, wie man welchem Tier saisonal helfen kann oder was man zu bestimmten Zeiten unterlassen muss, um den Tieren nicht zu schaden.

Die Besonderheit dieser Informationen besteht darin, dass sie speziell zugeschnitten sind auf die Tiere im urbanen Lebensraum und ihr entsprechend modifiziertes Verhalten.

Bisher sind folgende Tierarten in unsere Planung aufgenommen:

Blindschleichen, Bussarde, Dohlen, Drosseln, Eichelhäher, Eichhörnchen, Elstern, Enten, Eulen, Fasane, Fliegen, Fische, Frettchen, Frösche, Füchse, Finken, Fledermäuse, Glühwürmchen, Goldhähnchen, Grasmücken, Graugänse, Grillen, Habichte, Halsbandsittiche, Hasen, Heckenbraunellen, Heuschrecken, Hirsche, Höckergänse, Hohltauben, Hummeln, Igel, Iltisse, Käfer, Kanadagänse, Kaninchen, Katzen, Kiebitze, Kormorane, Kraniche, Kreuzottern, Kröten, Libellen, Maikäfer, Marder, Marienkäfer, Mauersegler, Maulwürfe, Mäuse, Mäusebussarde, Meisen, Möwen, Mücken, Muscheln, Nachtigallen, Nattern, Nilgänse, Nymphensittiche, Rabenkrähen, Ratten, Regenwürmer, Reiher, Rehe, Schleiereulen, Schmetterlinge, Schnecken, Schnepfen, Schwalben, Schwäne, Schwärmer, Siebenschläfer, Singvögel, Spatzen, Sperber, Spinnen, Stare, Steinkauze, Störche, Straßentauben, Taubenschwänzchen, Turmfalken, Türkentauben, Waldkauze,
Waldohreulen, Waschbären, Wasserhühner, Wasserschildkröten, Weihen, Wespen, Wildschweine, Zaunkönige… to be continued…

Dieses Projekt ist akuell noch in der Vorbereitungsphase.